Der Wolf ist dem Menschen ein Wolf

Der Wolf ist zurück in Deutschland. Verschiedene Gesetze und Richtlinien garantieren die fortschreitende Vermehrung des wilden Raubtiers. Was würde Rotkäppchen wohl dazu sagen?

In meinem neuen Novo-Artikel geht es um die Hege und Pflege von wilden Raubtieren in unseren Wäldern, die der Staat befohlen hat (kein Witz):

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001688

Als ich mich zuerst mit dem Thema befasste (als Resultat einer Pressediskussion von Novo) wusste ich zunächst gar nichts zu sagen. Stattdessen habe ich mir vorgestellt, wie ein Tierschützer unsere Pro-Wolf-Gesetzgebung gegenüber einem Landwirt im 19. Jahrhundert verteidigen würde, dessen Tiere immer wieder Opfer von Wolfsangriffen sind. Zu jener Zeit waren die Leute noch unmittelbarer existenziell von dem Wohl ihrer Nutztiere abhängig (wobei man ja argumentieren könnte, dass die Halter von Nutztieren noch immer ein Interesse daran haben, dass jene nicht von Wölfen gekillt werden. Aber da herrscht offenbar Uneinigkeit).

“Verfluchte Wölfe, die haben mir schon wieder zwei Schafe gerissen! Irgendwann erwische ich die!”, schreit Bauer Hubert wütend und wirft die toten Schafe auf seinen Karren.

Frank, der Tierschützer, hört die Beleidigung der Wölfe gar nicht gerne.

“Aber der Wolf ist doch eine gefährdete Art!”, sagt er.

“Allerdings ist der gefährdet! Ich werde gleich ein paar Fallen auslegen!”

“Dass er gefährdet ist heißt, dass man den Wolf schützen muss.”

“Sie meinen die Schafe, die muss man vor dem Wolf schützen!”

“Nein.”

Landwirt Frank schaut Frank verwirrt an und der Tierschützer erklärt:

“Ja, ähm, also wir haben da diese europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und das Bundesnaturschutzgesetz und die besagen, dass der Wolf in Deutschland unter Artenschutz steht und nicht bejagt werden darf.”

“Der Wolf darf nicht bejagt werden? Und meine Schafe?”

“Na ja, eine gefährdete Art sind die Schafe nicht. Bauen sie halt einen besseren Zaun, Sie Bauerntölpel!”

“Wie… Ich darf also die Wölfe gar nicht schießen, um meine Schafe zu schützen? Das ist ja verrückt… Und wer sollte mich davon abhalten?”

“Also ich kann diesen Mord an arglosen Raubtieren nicht einfach mit ansehen…”, erklärt Frank, während Bauer Hubert sein Gewehr nachlädt. “Ich werde Sie melden und…”

Darth Andi und Light Andi

Was, wenn Darth Vader eines Tages vor meiner Tür steht und mich zur dunklen Seite der Macht einlädt? Um eine informierte Entscheidung zu treffen, ist es vor allem wichtig, wie ich als Sith-Lord aussehen würde. Ich habe das folgende Selbst-Porträt mit Bleistift und Holzstiften auf meinem Graftiktablett gezeichnet (die Vorlage war ein Foto), um zu sehen, ob ich mir als Darth Andi gefalle:

Darth Andi (Bild: Andreas Müller)

Darth Andi (Bild: Andreas Müller)

Nun wäre es auch denkbar, dass mich Yoda zur hellen Seite der Macht einlädt. Also habe ich auch eine helle Variante erstellt:

Light Andi (Bild: Andreas Müller)

Light Andi (Bild: Andreas Müller)

Entscheidungen, Entscheidungen…

Vielleicht gehe ich als Darth Andi zu Vorträgen mit kritisch eingestelltem Publikum und als Light Andi zu Vorträgen mit freundlich gesinntem Publikum.

Über die Farbe meiner Augen besteht keine Einigkeit. Ich habe schon Leute lange hineinsehen lassen und sie meinten ebenso überzeugt, sie wären blau, wie braun, grau oder grün. Grün leuchtend sind sie nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Mehr schreiben, weniger diskutieren

Mir ist klar geworden, dass mich die Facebook-Debatten zu sehr belasten. Ich fühle mich jedes Mal, als würde ich mich im Kreis drehen. Es ist so wie in meinen Neue-Atheisten-Tagen, als dieselben Einwände und Argumente immer wieder neu genannt wurden und ich musste immer wieder neu darauf antworten und Dinge erklären, die ich schon für mich längst abgeschlossen hatte. Irgendwann vergisst man manche Argumente (Was war noch mal der kosmologische Gottesbeweis?), weil man es einfach schon längst akzeptiert hat, dass es eine befriedigende Antwort darauf gibt. Und wenn man sie vergisst, wirkt es, als hätte man keine Antwort. Es gibt für mich auch keinen wirklich guten Grund, mir das anzutun. Da schreibe ich lieber neue Bücher.

Das ist kein Vorwurf, sondern es liegt in der Natur der Sache, dass ein neuer Leser meine unorthodoxen Auffassungen erst einmal hinterfragen wird. Kann er auch machen. Aber ich bin kein Lehrer. Ich werde nicht vom Staat dafür bezahlt, oder von irgendwem, alles jeder neuen Klasse neu zu erklären und dafür die meiste Zeit mit Kreide beworfen zu werden. Das einzige, was ich davon habe, sind gelegentlich erhellende Kommentare und den Werbeeffekt, der aber gering ist (Blogeinträge bringen viel mehr in der Hinsicht). Klar: Man kann auch rationale Einwände formulieren und meine Ideen kritisieren. Aber Facebook ist dafür ungeeignet. Wer den Objektivismus kritisieren will, sollte bestenfalls einen philosophischen Essay schreiben, in dem er auf die Literatur eingeht. Er sollte nicht die gesamte Literatur ignorieren und einen Halbsatz von mir als einzige Quelle für die Kritik nehmen (gilt auch für gewisse Kritiker hier). Jeder spontane Einwand muss nicht an meine Adresse gehen, sondern ist ein Aufruf an die Interessenten, sich erst einmal selbst schlau zu machen. Und den Einwand dann auf ordentliche Weise zu formulieren. Dann können wir reden.

Dasselbe gilt für YouTube-Videos. Meine Vorträge dort waren eine beträchtliche Arbeit. Eine Idee dahinter lautete, ein wenig Werbung für meine Bücher zu machen. Aber Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis. Wenn man dann noch von pubertierenden Schwachköpfen im Kommentarbereich angemacht wird, die nicht einmal den Titel verstehen, aber meinen, alles besser zu wissen, ist für mich eine Grenze erreicht. Ich mache wahrscheinlich weiterhin kurze YouTube-Clips, aber keine Vorträge mehr auf YouTube. Das ist was für lustige Katzenvideos. Stattdessen werde ich sie anderswo als Seminare anbieten. Und dafür nach einer Probephase, wenn alles glatt läuft, auch ein wenig Geld verlangen. Ich dachte, ich müsste mich erst einmal ein wenig bekannt machen und zeigen, was ich zu bieten habe. Vielleicht stimmt das auch, vielleicht nicht. Auf jeden Fall gibt es meine Zeit nicht mehr gratis – zumindest nicht so viel davon.

Twitter ist für mich das akzeptablere, weniger nervenaufreibende und zeitintensive Medium. Außerdem nutze ich Google Plus, weil dort sowieso kaum was kommentiert wird, aber der Multiplikatoreffekt gegeben ist. Ich bleibe weiterhin bei Facebook, weil ich dort ein Netzwerk habe, aber große Debatten muss ich mir nicht mehr antun.

Off Topic: Überraschenderweise haben sich meine Leser die Rede “Der große Kunstschwindel des 20. Jahrhunderts” von Fred Ross eher im Blogformat durchgelesen und kaum jemand hat sich das PDF geschnappt. Das ist natürlich in Ordnung, aber ich kann mir vorstellen, dass die Datei vielleicht an der allgemeinen Aufmerksamkeit vorübergezogen ist. Beim Umfang von 21 Seiten bietet sich ein von mir speziell formatiertes PDF für manche Leser wohl eher an. Das kann man auch ausdrucken oder auf dem Tablet lesen:

http://www.feuerbringer-magazin.de/wp-content/uploads/2014/09/Der-gro%C3%9Fe-Kunstschwindel-von-Fred-Ross.pdf

Die Abkehr der nihilistischen Kunst und die Wiederaufnahme der, im weiten Sinne, humanistischen Kunst ist eine wirklich gute Sache. Wie überhaupt die Abkehr vom Nihilismus und die Wiederaufnahme des Humanismus eine gute Sache ist. Rationale Menschen sollten, wie Richard Dawkins schon richtig bemerkte, die Defensive verlassen. Wir haben keinen Grund, verzweifelt gegen den Wahnsinn anzuschreien. Wir sind hier diejenigen, die sich die ganze Arbeit machen, die Argumente und Fakten liefern. Das ist ein Verdienst. Wir sollten es akzeptieren, dass unter anderem die anonyme Gratiskultur im Internet eine Einladung an üble Zeitgenossen ist, das Gute niederzumachen. Und sie nicht weiter beachten. Wir sollten nur noch mit denen reden, die für Vernunft offen sind – und nicht für alles andere.

Falls jemand doch noch etwas von meiner Zeit haben möchte – ich suche weiterhin Übersetzer für die amerikanische Kunststiftung Art Renewal Center. Will heißen: Ich wurde vom ARC damit beauftragt – nicht, dass jemand glaubt, ich mache das ohne Absprache, nur als Hobby oder so. Wenn ihr also eine der geforderten Sprachen beherrscht – wie gesagt, das ARC hat in den USA einen sehr guten Ruf und für eine amerikanische Stiftung zu arbeiten, klingt für mich nach einer tollen Ergänzung im Lebenslauf. Wer schon beruflicher Übersetzer ist, kann sich freuen, ausnahmsweise mal was Gutes, Schönes, Sinnvolles zu übersetzen (was ja nicht für jeden Auftrag gilt). Außerdem gibt es ja auch was dafür.

Materialismus ist nicht die Antwort

Der britische Schriftsteller Ian McEwan gibt dem Atheismus einen schlechten Namen. McEwan ist praktisch Richard Dawkins als Romanautor. Ich habe McEwans neuestes Buch “The Children Act” nicht gelesen – mir hat “Enduring Love”, das besser als seine neuen Bücher sein soll, bereits genügt. Mir ist nur die Rezension auf Spiked bekannt. Aber die reicht mir auch schon. McEwans Materialismus ist eine zutiefst unbefriedigende Philosophie, die außerdem seine Bücher nicht besser macht. Continue reading

Diese Menschen sind klüger als Affen

Ich habe gerade den Film “Der Untergang” gesehen. Da sieht man Adolf Hitler unter anderem als Tierliebhaber und Vegetarier. Er sagt an einer Stelle, dass sein Hund intelligenter sei als viele Menschen – damit liegt Hitler wieder voll im Trend. Laut einem Artikel auf Spiegel Online seien Hunde immerhin “so schlau wie Kleinkinder”:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/studien-ausgewertet-hunde-sind-so-schlau-wie-kleinkinder-a-641417.html

“Sind Affen intelligenter als Menschen” fragt die Augsburger Allgemeine:

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Sind-Affen-intelligenter-als-Menschen-id3471361.html

Der Berliner Kurier titelt sogar: “Diese Affen sind klüger als Menschen”:

http://www.berliner-kurier.de/panorama/intelligenz-bestien-diese-affen-sind-klueger-als-menschen,7169224,22201690.html 

Auch Schweine und Pferde und Raben und Krähen sollen enorm intelligent sein. Und Tiere sind ja überhaupt mehr wie Menschen, als die unaufgeklärten Dorftrottel früher glaubten. Continue reading

Der große Kunstschwindel des 20. Jahrhunderts

Frederic Leighton: Des Malers Flitterwochen (ca. 1864)

Frederic Leighton: Des Malers Flitterwochen (ca. 1864)

Die Überschreitung von Grenzen, das Neuartige, die Frage, ob das noch Kunst ist – an diesen Leitlinien orientiert sich die moderne Kunst. Sie möchte provozieren, überraschen und schockieren. Gute Kunst kommt dabei leider nur selten heraus, argumentiert der amerikanische Kunstsammler Frederick Ross. Einiges davon ist sogar überhaupt keine Kunst, wenn der Begriff einen Inhalt haben soll. Mit seiner einflussreichen Stiftung “Art Renewal Center” (siehe Was ist das ARC?) fördert der Millionär vor allem realistische Künstler und die Rückkehr zu Maßstäben in der bildenden Kunst.

Ich bin stolz, im Feuerbringer-Magazin die deutsche Übersetzung der Rede “Der große Kunstschwindel des 20. Jahrhunderts” von Fred Ross veröffentlichen zu dürfen. Das war gar nicht so einfach, denn für das Publikationsrecht war ebenso Diplomatie nötig wie die Tatsache, dass ich selbst schon in Der Westen. Ein Nachruf und in einigen Vorträgen kein gutes Haar an der modernen Kunst gelassen hatte. Schließlich ist die Kritik an moderner Kunst in Deutschland, wie vernünftig die Motivation auch aussehen mag, noch immer ein Minenfeld. In dem Kontext möchte ich betonen, dass das ARC dieselbe Auffassung zur Kunstpolitik teilt wie ich: Kunst sollte frei sein. Der Staat sollte Kunst weder fördern, noch zensieren. Auch nicht die moderne Kunst. Deshalb muss man natürlich noch lange nicht, gerade in einem freien Land, davon absehen, sie zu kritisieren.

In dem Essay führt Fred Ross durch die Irrwege der modernen Kunst und verteidigt die hohen Anforderungen und Maßstäbe, die einst zum bis heute unerreichten Zenit in der Kunstgeschichte geführt hatten: Die Akademische Kunst des 19. Jahrhunderts.

Der Essay beziehungsweise die Rede umfasst 21 unterhaltsame, gnadenlose, aber auch witzige und erhellende Seiten mit Bildern von einigen der besten Gemälde der Geschichte. So haben Sie die Kunstgeschichte noch nicht gesehen:

Zum Essay:

Die gesamte Rede gibt es gratis als PDF zum Download.

Im Blogformat:

http://www.feuerbringer-magazin.de/kooperationen/der-grosse-kunstschwindel-des-20-jahrhunderts-1

http://www.feuerbringer-magazin.de/kooperationen/der-grosse-kunstschwindel-des-20-jahrhunderts-2

Der Original-Essay wurde erstmals in den 1990er Jahren veröffentlicht. Das erklärt einige zeitliche Bezüge.

Nach den beiden Kooperationen mit dem irischen Blogger Mark Humphrys ist meine Arbeit mit dem amerikanischen ARC das dritte Kooperationsprojekt des FB-Magazins. Übrigens suche ich weiterhin Übersetzer für das ARC

Eure Meinung?

Was ist das ARC?

Ich suche Übersetzer für die gemeinnützige amerikanische Kunststiftung ARC (Art Renewal Center). Es geht darum, einige Vorträge aus dem Englischen in andere Sprachen zu übersetzen. Vor allem brauche ich einen Französisch- und vielleicht einen weiteren Spanisch-Übersetzer. Für eine der Reden benötige ich außerdem Übersetzer, die Texte vom Englischen ins Chinesische, Japanische und Russische übersetzen können. Zumindest für die Übersetzung dieses einen Vortrags zahlt das ARC auch eine Aufwandsentschädigung. Bei Interesse schickt mir eine Mail mit ein paar Worten über euch: feuerbringer(at)hotmail.de

Nach tiefschürfendem Philosophieren ist mir klargeworden, dass es Sinn ergeben mag, möglichen Interessenten zunächst einmal auf Deutsch zu erklären, was das ARC überhaupt ist und was es tut. Dann können sie entscheiden, ob sie sich ein wenig dafür engagieren möchten. Wer sich fragt, was meine eigene Motivation ist, dem empfehle ich, Ayn Rands Ideen über Kunst mit denen des ARC zu vergleichen.

Somit präsentiere ich im Folgenden die Leitlinie alias die Ziele des ARC, die ich übersetzt habe. Außerdem folgt bald ein erster Vortrag von Fred Ross, den ich hier im Feuerbringer-Magazin veröffentlichen darf. Zieht euch warm an. Es ist nicht nur meine Leidenschaft, Missstände beim Namen zu nennen.

Ziele des ARC

1.) Das größte Online-Museum im Internet zu erschaffen, wo Hunderttausende hochqualitativer Bilder in Übergroße von allen bekannten Werken der größten Maler und Bildhauer der menschlichen Geschichte ausgestellt werden – versehen mit Querverweisen zur größten enzyklopädischen Online-Präsenzbibliothek historischer Texte, Essays, Biografien und Artikel.

2.) Die Rückkehr der professionellen Ausbildung, der Maßstäbe und der Vortrefflichkeit in den bildenden Künsten zu fördern.

3.) Verantwortungsvolle Ideen anzubieten, die dem zeitgenössischen Kunst-Establishment wo nötig widersprechen – vor allem in Form von Kritik aktueller Kunstausstellungen und in der philosophischen Ästhetik.

4.) Das reiche kulturelle Erbe von 2500 Jahren gehäuften Wissens in der Erschaffung traditioneller, realistischer Gemälde zu verbreiten, die universelle und zeitlose Themen berühren.

5.) Das Verständnis zu fördern, dass große Kunst mit großen Themen beginnt und sie poetisch durch die Beherrschung aller Aspekte der Technik ausdrückt.

6.) Die Idee abzuweisen, dass die Entwicklung in der Kunst die Zerstörung von Grenzen und Maßstäben erforderlich mache, die sinnlose Betonung der „Neuartigkeit“ oder die Verfolgung des Bizarren und Hässlichen zum Selbstzweck und diejenigen Werke, die nur provozieren wollen, als künstlerischen Betrug zu entblößen.

7.) Eine technische und historische Ressource für die künstlerische Bildung bereitzustellen – inklusive Expertenverweise.

8.) Ein Dialogforum für den Expertenaustausch zwischen Lehrern, Studenten, Kuratoren, Sammlern und Künstlern bereitzustellen.

9.) Das Studium und die Erforschung der Künstler der Vergangenheit zu fördern sowie die Wiederentdeckung und den Erhalt ihrer Techniken und Methoden.

10.) Weltweit grundlegende Maßstäbe für visuelle Bildung zu etablieren. Zeichnen muss als Teil des Grundlehrplans vom Kindergarten bis zum Abitur eingeführt werden und die Fähigkeit muss bis zur höheren Schule und darüber hinaus schrittweise weiterentwickelt werden.

11.) Anstoß für die Wiedereinführung hoher Leistungsmaßstäbe in den visuellen Künsten des Malens, Zeichnens, der Bildhauerei zu liefern und das Konzept der erkennbaren Qualität als Hauptkriterium für die Beurteilung der hohen bildenden Kunst zu fördern.

12.) Eine Diskussionsplattform anzubieten, die sowohl akademische wie allgemein zugängliche Inhalte enthält und die sich mit Kunstgeschichte, Ästhetik, technischen Betrachtungen, Kunstausbildung und anderen damit verbundenen Themen befasst und Ehrlichkeit sowie Direktheit in unserer Interaktion mit jedem, unabhängig von der Vorprägung, aufrechtzuerhalten.

Zur ARC-Website (Englisch)

Übersetzer schicken mir bei Interesse eine Mail: feuerbringer(at)hotmail.de oder andreas.mueller(at)feuerbringer-magazin.de.

Irgendwelche sonstigen Meinungen, Kommentare zum Thema?

Das berührt denkende Menschen in ihrer Ehre

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat sich dagegen ausgesprochen, die Terrorgruppe IS (Islamischer Staat) als “radikal-islamisch” zu bezeichnen. „Dies ist eine Zuweisung, die die Muslime hier in Deutschland in ihrer Ehre berührt.“

“Der ZMD hat das schon immer gemacht und vor einigen Tagen wiederholt deutlich gemacht, dass diese Untaten mit dem Islam, dem Koran und der muslimischen Lebensweise nichts zu tun haben. Darüber wird aber zu wenig in deutschen Medien berichtet.” (Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime)

Muslime sind unschuldig. Punkt. Continue reading

Suche Übersetzer Englisch-Französisch und Englisch-Spanisch!

Art Renewal Center Logo

Ich suche jemanden, der Texte vom Englischen ins Französische und / oder vom Englischen ins Spanische übersetzen kann. Wenn sich jemand – etwa ein Student – unter meinen Lesern tummelt, der sich das zutraut und auch schon Erfahrung auf dem Gebiet hat, so habe ich eine Aufgabe für euch. Ich werde ebenso in Übersetzerzirkeln fragen, aber wenn ich schon einmal einen Blog habe…

Konkret suche ich jemanden, der einige Vorträge von Frederick Ross für das amerikanische Art Renewal Center ins Französische oder Spanische übersetzen kann. Im Zweifelsfall wäre es auch in Ordnung, wenn ihr nur Deutsch und Französisch und / oder Deutsch und Spanisch beherrscht. Dann wären meine Übersetzungen ins Deutsche die Ausgangsbasis für eure Übersetzungen ins Französische und Spanische. Ihr müsst natürlich eine Ahnung haben, was ihr da macht – wenn ihr die Sprachen studiert oder studiert habt, wäre das schon angemessen.

Der erste Text zum Übersetzen ist (Update):

http://www.artrenewal.org/articles/Philosophy/Why_Realism/why_realism.php

Schaut doch mal rein, ob ihr etwas damit anfangen könnt. Das Art Renewal Center ist eine gemeinnützige Stiftung. Sie kann trotzdem einen kleineren Betrag für die Übersetzungsarbeit zahlen, zumindest für den ersten der Texte. Gerade Studenten, die sich aufs Übersetzerdasein vorbereiten oder das nebenbei machen möchten, werden sich nicht über die Gegenleistung beschweren können.

Das Ziel des Art Renewal Center ist die Förderung der im weiten Sinne traditionellen, humanistischen Kunst, vor allem des Realismus. Genauere Infos zur Mission stehen in dem Vortrag, der zu übersetzen ist und auf der Website.

Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir doch bitte eine Mail. Sie sollte ein paar Worte über eure Erfahrung und Motivation enthalten. Eine formelle Bewerbung ist nicht nötig. Aber wir brauchen gute, verlässliche Leute. Für eine amerikanische Stiftung gearbeitet zu haben, macht zweifellos Eindruck, wenn ihr das mal unter euren Projekten im Lebenslauf vorzeigen könnt!

Meine Mail: feuerbringer(at)hotmail.de

(das (at) durch @ ersetzen).

Ergänzung: Der Job richtet sich nicht nur an Studenten. Wer natürlich ein Profi-Übersetzer ist und sich für etwas Gutes engagieren möchte – umso besser!

Update: Ich habe schon einen Englisch-Spanisch-Übersetzer gefunden! Jetzt brauche ich noch einen Englisch-Französisch (oder Deutsch-Französisch)-Übersetzer… mein Französisch ist ein wenig eingerostet. Wenn ihr Spanisch könnt – ein weiterer kann eigentlich auch nicht schaden.

Unschuld vom Lande

Unschuld vom Lande (Bild: Andreas Müller)

Unschuld vom Lande (Bild: Andreas Müller)

Man erblicke nunmehr mein neues Stillleben, “Unschuld vom Lande”. Ich finde, es löst einen interessanten psychologischen Effekt aus. Die drei Eier unter dem Topf wirken verängstigt, als würden sie sich zusammentun und vor der Pfanne verstecken. Die Pfanne erinnert an eine Katze, die die Eier anspringen möchte. Man möchte entweder die drei Eier beschützen oder die Pfanne nehmen und voll auf die Eier draufschlagen. Ein Stillleben, das barbarische Instinkte weckt.

Ein Baum und Grafiktabletts

Eiche (Bild: Andreas Müller)

Eiche (Bild: Andreas Müller)

Ja, ich habe eine Eiche gezeichnet! Eine deutsche Eiche – vermutlich, um an unsere ruhmreichen germanischen Vorfahren zu erinnern. Oder auch darum, weil es die aktuelle Aufgabe bei meinem Zeichenkurs ist. Ich muss noch am Schatten arbeiten, aber ansonsten sieht sie, wie ich finde, recht gut aus. Im Folgenden einige Tipps über Grafiktabletts und der Grund, warum ich Zeichnen lerne: Continue reading

One Night Thought

Mir tun sich da eine Reihe von Widersprüchen bei den Auffassungen unserer Gesellschaft zum Thema “One Night Stand” auf:

1. Wenn ein Mann eine Frau nur als “Mittel zum Zweck”, für die Befriedigung seiner spontanen sexuellen Gelüste benutzt und sie am nächsten Tag wieder verlässt – so wirft man ihm Chauvinismus vor. Er ist ein rücksichtsloser Macho, der Frauen ausnutzt.

2. Wenn eine Frau dasselbe mit einem Mann macht, nennt man sie “Schlampe”, da sie leicht zu haben ist.

3. Wenn sich ein Mann und eine Frau gegenseitig für Sex benutzen, ohne sich für den anderen als Person oder als Mensch zu interessieren – das nennt sich “One Night Stand” – ist es das Normalste der Welt und gehört zum Leben dazu. Es ist die “Würze”, der “Kick”, die “Abwechslung” und was es nicht alles genannt wird. Continue reading

Zur Hölle mit der Hölle

Mir ist eine Parallele zwischen dem amerikanischen Weihnachtslied  “Hark! The Herald Angels Sing” von Charles Wesley (1739) und “Freude schöner Götterfunken” von Friedrich Schiller (1785) aufgefallen:

Peace on earth and mercy mild,

God and sinners reconciled.

Brüder, trinkt und stimmet ein,

Allen Sündern soll vergeben,

Und die Hölle nicht mehr sein.

Die Idee der sogenannten “Allvergebung”. Die Hölle hat im 18. Jahrhundert allmählich nicht mehr ins aufgeklärte, optimistische Weltbild gepasst.

Die frohe Botschaft des Objektivismus

Die frohe Botschaft des Objektivismus:

a) Die Welt ergibt Sinn.

b) Du kannst die Welt verstehen.

c) Wenn du ein gutes Leben führst, bist du glücklich.

d) Wenn die Menschen frei sind, können sie alle ein gutes Leben führen.

Der Objektivismus erklärt, wie die Welt grundsätzlich beschaffen ist, wie du ein gutes Leben führen kannst und unter welchen Bedingungen alle Menschen glücklich sein können.

(Neu aus dem Philosophiebereich)